Diese Seite liest meistens nicht die Person, die umzieht, sondern die Tochter, der Sohn oder eine Betreuerin. Deshalb steht hier, was Sie entscheiden müssen und in welcher Reihenfolge. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Umzug liegt hier nicht im Alter, sondern im Haus: Eine große Wohnung im vierten Obergeschoss ohne Aufzug, in der jemand vierzig Jahre gelebt hat, ist ein anderer Auftrag als ein Bungalow mit Einfahrt.
Ein fester Ansprechpartner, auch wenn die Person, die umzieht, nicht selbst telefoniert
Wir bauen die Betten an der neuen Anschrift als Erstes wieder auf, nicht als Letztes
Aussortieren, einlagern und entrümpeln laufen über denselben Auftrag
Der Möbellift nimmt die Treppe aus dem Tag, ab 179 €
Kostenloses Aufmaß, zu dem Sie als Angehörige dazukommen können
VorderhausWarum dieser Umzug in Schöneberg besonders oft ansteht
Im Bezirk sind 81,4 Prozent der Wohnungen vermietet, und 58,0 Prozent aller Haushalte bestehen aus einer Person. Dazu kommen zehn festgesetzte soziale Erhaltungsverordnungen, sieben davon im Ortsteil Schöneberg. Milieuschutz bedeutet für den Umzugstag etwas sehr Konkretes: Die Häuser werden nicht umgebaut, die Grundrisse bleiben, wie sie 1900 gedacht waren. Was sich ändert, sind die Menschen darin.
Der typische Fall sieht deshalb so aus: Eine große Altbauwohnung, seit Jahrzehnten bewohnt, kein Aufzug, ein Keller voll und ein Boden dazu. Und drei Fragen, die vor allem anderen geklärt werden müssen.
Wohin genau, und steht der Einzugstermin schon fest oder nur der Auszugstermin?
Was kommt mit? Aus einer Vier-Zimmer-Wohnung passt selten alles in zwei Zimmer
Wer ist am Umzugstag vor Ort, und wer entscheidet, wenn eine Frage aufkommt?
SeitenflügelViertes Obergeschoss ohne Aufzug ist hier der Normalfall
Die Wohnhäuser im Ortsteil sind laut Umweltatlas überwiegend fünf- bis sechsgeschossig. Die Berliner Traufhöhe von 22 Metern, festgelegt in der Baupolizeiordnung von 1853, lässt zusammen mit dem Kellergeschoss in der Regel sechs bis sieben Geschosse zu. Ein Aufzug war in diesen Häusern nicht vorgesehen.
Eine Zahl beschreibt das für ganz Berlin: 2022 hatten nur 18,3 Prozent der Haushalte einen schwellenlosen Zugang zu ihrer Wohnung. Das ist ausdrücklich nicht dasselbe wie ein Aufzug, ein solches Merkmal wird gar nicht erhoben. Es beschreibt aber dieselbe Wirklichkeit: Der Weg in die Wohnung führt über Stufen, und zwar über alle.
Für den Umzug heißt das zweierlei. Erstens braucht die Mannschaft mehr Kräfte als in einem Haus mit Kabine. Zweitens sollte die Person, die umzieht, an diesem Tag nicht in der Wohnung sitzen und zusehen. Wir empfehlen, sie am Morgen mitzunehmen und erst am Nachmittag in die neue Wohnung zu bringen, wenn Bett und Sessel schon stehen.
QuergebäudeWenn zwei Drittel des Hausrats nicht mitkommen
Der schwierigste Teil ist selten der Transport, sondern das Aussortieren. Wer vierzig Jahre in derselben Wohnung gelebt hat, hat einen Keller, einen Boden und meistens einen Schrank, der schon beim Einzug dort stand. Und wer das gemeinsam mit den Eltern durchgeht, braucht dafür Wochen, nicht einen Nachmittag.
Wir trennen das deshalb sauber in drei Wege: Was mitkommt, wird transportiert. Was noch gebraucht wird, aber nicht in die neue Wohnung passt, geht ins Lager, das kleinste Abteil ab 9 € am Tag. Was weg kann, räumen wir aus, ab 39 €, Zurück bleibt ein leerer, gefegter Raum.
Ein Rat aus der Praxis, der Geld spart: Sortieren Sie vor dem Aufmaß, nicht danach. Sonst steht im Angebot ein Volumen, das am Umzugstag gar nicht mehr da ist, und die Rechnung wird trotzdem danach gestellt.
DachgeschossDer Lift nimmt die Treppe aus dem Tag
Wo er aufgestellt werden kann, ist der Möbellift bei einem Seniorenumzug die wirksamste einzelne Maßnahme. Er steht einen halben Tag am Haus und kostet ab 179 €. Statt vier Geschosse mit jedem Stück hinunterzugehen, wird durch das Fenster geladen, und die Wohnung ist am frühen Nachmittag leer statt am Abend.
Der Haken steht in unserer Preisliste offen dabei: Mit Bediener; wo kein Aufstellplatz frei ist, geht er nicht. Vor dem Vorderhaus an der Straße findet sich fast immer eine Fläche, im Innenhof fast nie. Liegt die Wohnung im Seitenflügel oder im Quergebäude, bleibt nur das Treppenhaus, und dann planen wir stattdessen eine Kraft mehr ein.
Wir sagen Ihnen das beim Aufmaß und nicht am Umzugstag, weil sich daran der ganze Zeitplan aufhängt.
Hof und DurchfahrtEin Zeitplan, der sich bewährt hat
Die längste Frist im ganzen Ablauf gehört nicht uns, sondern dem Bezirksamt. Deshalb steht sie ganz vorn.
Vier bis sechs Wochen vorher: Termin festlegen und die Schilder für das Parkverbot bestellen. Der Bezirk rechnet für den Antrag mit rund vier Wochen
Vier Wochen vorher: gemeinsam aussortieren, Zimmer für Zimmer, und dabei entscheiden, was ins Lager geht
Zwei Wochen vorher: Aufmaß in beiden Wohnungen, Angebot mit fester Zahl, Kartons liefern lassen
Eine Woche vorher: Nachsendeauftrag, Strom und Gas ummelden, Pflegedienst und Hausarzt über die neue Anschrift informieren
Am Umzugstag: Bett, Sessel und Nachttisch zuerst aufbauen, danach der Rest
Innerhalb von 14 Tagen nach dem Einzug: Anmeldung beim Bürgeramt, die Frist gilt auch dann, wenn jemand die Wohnung nicht selbst gesucht hat
VorderhausWas wir nicht leisten
Wir sind ein Umzugsbetrieb und kein Pflegedienst, und diese Grenze halten wir ein. Wir übernehmen keine Betreuung, keine Behördengänge, keine Vollmachten und keine Entscheidungen darüber, was weggeworfen wird. Wenn niemand aus der Familie am Umzugstag vor Ort sein kann, brauchen wir vorher eine schriftliche Liste, was mitkommt und was nicht.
Und ein zweiter Punkt, der öfter vorkommt als man denkt: Wenn eine Wohnung nicht geräumt werden soll, sondern jemand in ihr bleiben will, ist ein Umzugsbetrieb der falsche Ansprechpartner. Wir führen keine Räumungen gegen den Willen der Bewohnerin oder des Bewohners durch.
Fragen, die uns Angehörige am Telefon stellen
Was kostet der Umzug aus einer Zweizimmerwohnung?
Der Festpreis beginnt bei ab 389 € und enthält Abbau, Transport und Aufbau. Bei einer Wohnung im vierten Obergeschoss ohne Aufzug kommt in der Regel der Möbellift dazu, ab 179 €. Beide Zahlen stehen vor dem Termin im Angebot.
Können Sie den Umzug organisieren, wenn ich nicht in Berlin wohne?
Ja. Wir brauchen dafür eine Ansprechperson am Telefon, Zugang zu beiden Wohnungen und eine Liste, was mitkommt. Fotos aus jedem Zimmer ersetzen das Aufmaß zwar nicht vollständig, reichen aber für ein belastbares Angebot.
Was passiert mit dem, was nicht mitkommt?
Entweder es geht ins Lager, ab 9 € am Tag für das kleinste Abteil, oder wir räumen es aus, ab 39 €. Beides läuft über denselben Auftrag, damit Sie nicht zwei Betriebe koordinieren müssen.
Bauen Sie das Bett am selben Tag wieder auf?
Ja, und zwar als erstes Möbelstück an der neuen Anschrift. Bett, Nachttisch und ein Sessel stehen, bevor der Rest ausgeladen wird. Das ist bei einem Seniorenumzug der einzige Punkt, an dem wir die Reihenfolge grundsätzlich umdrehen.
Wann sollten wir anfragen?
Sobald der Auszugstermin feststeht. Für die Schilder eines Parkverbots rechnet der Bezirk mit rund vier Wochen, und in einem Haus ohne Aufzug ist die Zone kein Komfort, sondern die Voraussetzung dafür, dass der Lift überhaupt stehen kann. Für den ersten Anruf sind wir montags bis freitags von 09:00 bis 18:00 Uhr da.