VorderhausWarum hier so oft eine Lücke zwischen zwei Wohnungen entsteht
Der Grund ist der angespannte Wohnungsmarkt, und er wirkt in beide Richtungen. Wer im Bezirk kündigt, hat einen festen Auszugstermin zum Monatsende. Wer eine neue Wohnung findet, bekommt sie zu dem Termin, an dem der Vormieter auszieht, und das ist selten derselbe Tag. Aus dieser Verschiebung werden zwei Wochen, manchmal drei Monate.
Dazu kommt der zweite Fall, der in einem Altbaubestand mit zehn festgesetzten sozialen Erhaltungsverordnungen im Bezirk regelmäßig auftritt: Instandsetzung im bewohnten Haus. Stränge werden erneuert, Bäder gemacht, Böden gezogen, und die Wohnung muss für einige Wochen leer sein, ohne dass jemand tatsächlich umzieht.
Und der dritte Fall ist der Umzug ins Ausland oder in eine möblierte Zwischenlösung. In allen drei Fällen ist die Frage dieselbe: Wohin so lange mit dem Hausrat?
SeitenflügelDer Keller im Altbau ist kein Lager
Die naheliegende Antwort lautet meistens: in den Keller. In den Gründerzeithäusern hier funktioniert das selten. Die Abteile sind klein, weil sie für Kohlen gedacht waren und nicht für Möbel, sie sind selten trocken, und der Weg dorthin führt über eine steile Treppe, die für einen Kleiderschrank nicht gemacht ist.
Der Dachboden ist in vielen Häusern ausgebaut worden und steht als Abstellfläche gar nicht mehr zur Verfügung. Bleibt die Wohnung selbst, und die soll ja gerade leer werden.
Ein eingelagertes Sofa ist außerdem nicht dasselbe wie ein abgestelltes Sofa. Bei uns steht es auf einer Palette, unter einer Decke und in einem Raum, der abgeschlossen ist. Das ist der Unterschied, für den die Tagespauschale bezahlt wird.
QuergebäudeWie viel Abteil Sie wirklich brauchen
Die häufigste Fehleinschätzung geht nach unten, weil man den Hausrat im eingeräumten Zustand sieht und nicht als Stapel. Als Anhaltspunkt dienen dieselben Rauminhalte, mit denen wir auch den Umzug kalkulieren.
- Fünf Kubikmeter, ab 9 € am Tag: Hausrat eines einzelnen Zimmers, Kartons und einige Möbel
- Zehn Kubikmeter, ab 15 € am Tag: ungefähr die Hälfte einer Zweizimmerwohnung
- Zwanzig Kubikmeter, ab 25 € am Tag: eine vollständige Zweizimmerwohnung mit ungefähr 25 m³ passt hier nicht ganz hinein, eine Einzimmerwohnung mit ungefähr 15 m³ bequem
- Im Zweifel die kleinere Größe nehmen und beim Einlagern nachbessern, das ist billiger als die zu große Stufe über Monate
DachgeschossWas wir annehmen und was nicht
Möbel, Kartons, Hausrat, Teppiche, Bilder, Fahrräder und Werkzeug lagern wir ein. Nicht ins Lager kommen Lebensmittel, offene Flüssigkeiten, Farben, Gasflaschen, Akkus in größerer Zahl und alles, was riecht oder gärt. Pflanzen überleben ein Lager nicht, auch nicht wenige Wochen.
Bargeld, Schmuck und Ausweise gehören ebenfalls nicht dorthin. Das ist keine Vorschrift von uns, sondern schlicht der Punkt, an dem eine Hausratversicherung aussteigt. Sprechen Sie vor der Einlagerung mit Ihrer Versicherung, wenn wertvolle Einzelstücke dabei sind.
Hof und DurchfahrtHolen, lagern, wiederbringen
Die beiden Fahrten sind ein eigener Posten, ab 89 € je Fahrt. Wer beim Auszug einlagert und beim Einzug wieder auspackt, zahlt sie also zweimal, und das gehört in die Rechnung, bevor Sie sich für das Lager entscheiden.
- Aufmaß in der Wohnung, dabei legen wir den Rauminhalt und damit die Abteilgröße fest
- Am Auszugstag laden wir direkt ins Lager, ohne Zwischenstation in einer anderen Wohnung
- Jedes Stück bekommt eine Nummer, die Liste geht Ihnen als Datei zu
- Während der Lagerzeit kommen Sie nach Absprache an Ihre Sachen heran, angemeldet und in Begleitung
- Zum Einzugstermin bringen wir alles an die neue Anschrift und bauen wieder auf
VorderhausWann ein Selbstlager die bessere Wahl ist
Wir raten nicht in jedem Fall zu unserem Lager, und das hat einen einfachen Grund: Für manche Zwecke ist ein Selbstlager mit eigenem Schlüssel schlicht besser geeignet. Wer während der Lagerzeit regelmäßig an seine Sachen muss, weil dort Arbeitsgerät, Werkzeug oder Warenbestände liegen, ist bei einem Anbieter mit freiem Zugang richtig. Bei uns läuft jeder Zugriff über einen abgesprochenen Termin.
Umgekehrt lohnt sich unser Weg dort, wo es um Überbrückung geht statt um Zugriff. Wir holen den Hausrat ab und bringen ihn wieder, ab 89 € je Fahrt je Fahrt, und es fällt kein Vertrag über Monate an. Bei einem Selbstlager kommt zu der Miete noch der Transport in beide Richtungen dazu, und den organisieren die meisten Anbieter nicht mit.
Die ehrliche Faustregel: Für Wochen bis wenige Monate ohne Zugriff sind wir günstiger und einfacher. Für ein Jahr mit wöchentlichem Zugang ist es ein Selbstlager.