VorderhausWas wir räumen, und was wir nicht sind
Wir sind ein Umzugsbetrieb, der ausräumt, kein Ankäufer. Das ist ein Unterschied, der beim Preis anfängt: Wir rechnen für die Arbeit ab und rechnen keinen Gegenwert für Möbel oder Hausrat an. Wer eine Wertanrechnung sucht, ist bei einem Händler besser aufgehoben, und wir sagen das gleich am Telefon.
Was wir übernehmen, ist der praktische Teil: Keller leerräumen, Dachboden abtragen, eine Wohnung vollständig ausräumen und sie so hinterlassen, dass sie übergeben werden kann. Auf Wunsch am Tag des Umzugs, mit demselben Wagen und derselben Mannschaft.
SeitenflügelWo im Mietshaus die Menge tatsächlich liegt
Die Wohnung ist selten das Problem. Was den Umfang bestimmt, sind die Nebenräume, und davon hat ein Schöneberger Mietshaus mehr als ein Neubau: ein Kellerabteil unter dem Vorderhaus, oft ein zweites unter dem Seitenflügel, ein Bodenabteil unter dem Dach und in manchen Häusern eine Remise am Hof.
Diese Räume haben zwei Eigenschaften, die den Aufwand nach oben treiben. Sie sind über steile, enge Treppen erreichbar, und niemand hat sie seit Jahrzehnten gesehen. Deshalb sehen wir sie uns vor dem Angebot an, statt am Telefon zu raten. Eine Schätzung ohne Besichtigung fällt bei diesem Auftrag fast immer zu niedrig aus, und das nützt niemandem.
QuergebäudeJeder Kubikmeter muss durch die Durchfahrt
In einem Haus mit Einfahrt steht der Container im Hof, und die Wege sind kurz. In der dichten Blockbebauung Schönebergs geht das meistens nicht: Das Mindestmaß eines Berliner Hofes liegt bei 5,34 mal 5,34 Metern, die Höfe sind allseitig umbaut und untereinander nur durch Durchfahrten verbunden. Für einen Absetzcontainer ist dort kein Platz, und die Feuerwehrzufahrt muss ohnehin frei bleiben.
Deshalb arbeiten wir mit dem Wagen statt mit dem Container. Alles wird getragen, durch die Durchfahrt, auf den Wagen, und der fährt, wenn er voll ist. Das ist der Grund, warum bei einer Entrümpelung im Quergebäude die Tragestrecke stärker ins Gewicht fällt als die Menge selbst.
Wo eine Zone möglich ist, bestellen wir sie mit, ab 59 €. Der Wagen steht dann vor der Einfahrt statt zweihundert Meter weiter, und das spart bei einer Kellerentrümpelung mehr Zeit als eine zusätzliche Kraft.
DachgeschossNach Kubikmeter oder nach Stunde
Es gibt zwei Abrechnungsarten, und welche günstiger ist, hängt davon ab, wie klar der Umfang ist. Nach Rauminhalt, ab 39 €, rechnen wir, wenn wir den Raum gesehen haben und die Menge feststeht. Sie tragen dann kein Risiko: Dauert es länger als gedacht, bleibt die Zahl.
Nach Aufwand, ab 15 € je Stunde, rechnen wir, wenn nicht absehbar ist, was zum Vorschein kommt, etwa bei einem vollgestellten Boden mit unklarem Bestand. Dann tragen Sie das Risiko, zahlen aber nur für das, was tatsächlich anfällt, und das ist bei überschätzten Mengen deutlich günstiger.
Was die Annahmestelle für die Entsorgung verlangt, geben wir in beiden Fällen unverändert weiter. Was die Annahmestelle verlangt, steht unverändert auf der Rechnung.
Hof und DurchfahrtVon der Besichtigung bis zur besenreinen Übergabe
Die Übergabe ist der eigentliche Termin, auf den alles zuläuft. Deshalb planen wir rückwärts von ihr aus und nicht vorwärts vom Anruf.
- Besichtigung von Wohnung, Keller und Boden, danach eine feste Zahl im Angebot
- Sie markieren, was bleiben soll. Alles ohne Markierung geht mit
- Am Räumtag arbeiten wir von oben nach unten, damit die Treppenhäuser nur einmal blockiert sind
- Getrennt wird schon beim Tragen: Sperrmüll, Elektrogeräte, Papier, Restmüll
- Zum Schluss wird gefegt, und wir gehen den Raum mit Ihnen gemeinsam ab
VorderhausWas wir nicht mitnehmen
Manches gehört nicht auf einen Umzugswagen, und wir sagen das vor dem Termin statt am Räumtag. Für diese Stoffe und Geräte gibt es eigene Annahmestellen, und teilweise gibt es Vorschriften, an die auch ein Räumbetrieb gebunden ist.
Ein Punkt, der im Altbau öfter vorkommt als anderswo: alte Bodenbeläge, Dämmstoffe und Reste einer Nachtspeicherheizung können Schadstoffe enthalten. Wenn wir so etwas vorfinden, brechen wir an dieser Stelle ab und sagen Ihnen, wer dafür zuständig ist. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern eine Frage der Zulassung.
- Farben, Lacke, Lösungsmittel und Chemikalien in größerer Menge
- Gasflaschen, Öltanks und alles unter Druck
- Bodenbeläge und Dämmstoffe mit Verdacht auf Schadstoffe
- Medikamente, Munition und Feuerwerk
- Alles, was noch jemandem anderen gehört, solange die Zustimmung fehlt