Der Schöneberger Norden ist der einzige Kiez auf dieser Seite, in dem wir selbst sitzen: Unsere Anschrift ist die Pallasstraße 1, mitten im Gebiet. Wir kennen die Durchfahrten, die Ladezonen und die Baustellen hier nicht vom Stadtplan, sondern vom täglichen Fahren. Das Gebiet wird bis 2037 umgebaut, und das prägt jede Terminplanung.
Quartiersmanagementgebiet mit rund 80 Hektar und etwa 17.500 Einwohnern
Städtebaufördergebiet Potsdamer Straße: rund 34 Millionen Euro von 2026 bis 2037
Parkzone 86 Großgörschenstraße: 1.767 Ausweise auf 1.502 Stellplätze
56 Prozent der Geschäfte an der Potsdamer Straße haben rund 35 Quadratmeter Fläche
VorderhausEin Gebiet, das seit Jahrzehnten in Programmen steht
Das Quartiersmanagementgebiet Schöneberger Norden umfasst rund 80 Hektar mit etwa 17.500 Einwohnern und reicht von der Bülowstraße bis zum Wohngebiet am Kleistpark. Es wurde 1999 in das Programm Soziale Stadt aufgenommen, das Quartiersmanagement lief bis 2020. Seit dem 10. März 2018 gelten außerdem die sozialen Erhaltungsverordnungen Schöneberger Norden und Schöneberger Süden.
Für einen Umzug ist das kein Nebensatz. In einem Milieuschutzgebiet bleibt der Wohnungsbestand, wie er ist, und das heißt für uns: enge Treppenhäuser bleiben eng, ein Aufzug wird nicht nachgerüstet, und der Möbellift ist häufiger die Lösung als anderswo. Für einen halben Tag am Haus kostet er ab 179 €, bedient von unserer Mannschaft.
SeitenflügelBaustellen bis 2037, und was das für den Termin heißt
Am 12. Mai 2026 hat der Senat das neue Städtebaufördergebiet Potsdamer Straße beschlossen: rund 34 Millionen Euro von 2026 bis 2037 für knapp 50 Maßnahmen. Der nördliche Teil bis zur Kurfürstenstraße gehört zu Mitte, der südliche zu Tempelhof-Schöneberg. Über die nächsten Jahre bedeutet das wechselnde Baustellen und geänderte Verkehrsführung auf einer der wichtigsten Achsen des Kiezes.
Wir prüfen deshalb vor jedem Termin die aktuelle Lage an der konkreten Anschrift, statt uns auf die Fahrt von letztem Monat zu verlassen. Wo eine Baustelle den Halteplatz frisst, wird die Zone versetzt beantragt, und die Tragestrecke geht mit in die Kalkulation ein. Schilder an beiden Anschriften kosten ab 89 €, an einer einzelnen ab 59 €.
QuergebäudeZone 86: 1.767 Ausweise auf 1.502 Plätze
Die Parkzone 86 Großgörschenstraße ist seit dem 1. April 2023 in Betrieb. Sie hat 1.502 öffentliche Stellplätze bei 8.223 Einwohnern auf 0,5 Quadratkilometern, und ausgegeben sind 1.767 Bewohnerparkausweise. Der Parkzonenreport weist dafür eine Deckung von 116 Prozent aus. Bewirtschaftet wird wie in allen sechs Zonen von 2023 werktags bis 22:00 Uhr, sonnabends bis 18:00 Uhr, jeweils ab 09:00 Uhr; der Sonntag ist frei.
Ein Bewohnerparkausweis kostet 20,40 Euro für zwei Jahre und gilt ausdrücklich nicht in der Nachbarzone. Wer aus der Zone 86 in die Zone 88 zieht, braucht also einen neuen, und den gibt es nicht in jedem Bürgeramt, sondern nur im eigenen Bezirk. Das ist der Behördengang, den die meisten übersehen, weil sonst jedes Bürgeramt Berlins zuständig wäre.
DachgeschossKleine Läden statt Filialflächen
An der Potsdamer Straße haben 56 Prozent der Geschäfte rund 35 Quadratmeter Verkaufsfläche, nur wenige Einheiten liegen über 170 Quadratmetern. Das ist die Zahl, die einen Ladenumzug hier von einem im Einkaufszentrum unterscheidet: Es sind kleine, oft inhabergeführte Einheiten, meist im Erdgeschoss, mit Anlieferung über den Gehweg statt über eine Rampe.
Wir räumen solche Läden in der Regel an einem Tag, weil ein zweiter Tag ohne Umsatz teurer ist als eine größere Mannschaft. Eine Kraft für das Zerlegen und Zusammensetzen von Regalen und Theken kostet ab 28 € je Stunde, eine Kraft, die nur packt, ab 25 € je Stunde.
Anschrift und aktuelle Baustellenlage an der Potsdamer Straße prüfen
Halteplatz festlegen und die Schilder beantragen, mit Vorlauf
Aufmaß vor Ort, mit Blick auf Treppenhaus, Durchfahrt und Hof
Umzugstag mit fester Mannschaft, Aufbau am Zielort inbegriffen
Schöneberger Norden: Fragen an den Betrieb vor Ort
Sie sitzen selbst im Kiez. Was bringt mir das?
Kurze Wege und Ortskenntnis, die nicht aus dem Stadtplan kommt. Unsere Anschrift ist die Pallasstraße 1 in 10781 Berlin. Wir wissen, welche Durchfahrten befahrbar sind und wo gerade gebaut wird, und können eine Besichtigung auch kurzfristig einschieben, wenn ein Termin drängt.
Wie stark stören die Bauarbeiten an der Potsdamer Straße?
Das Fördergebiet läuft von 2026 bis 2037 mit knapp 50 Maßnahmen und rund 34 Millionen Euro. Es wird also über Jahre abschnittsweise gebaut, mit wechselnder Verkehrsführung. Wir prüfen die Lage vor jedem Termin neu und beantragen die Halteverbotszone gegebenenfalls versetzt, damit der Wagen trotzdem nah am Eingang steht. Wo das nicht gelingt, sagen wir Ihnen vorher, wie lang die Tragestrecke wird und wie viele Kräfte wir dafür ansetzen, statt den Aufwand hinterher nachzuberechnen.
Brauche ich nach dem Umzug einen neuen Parkausweis?
Wenn Sie die Zone wechseln, ja. Ein Bewohnerparkausweis kostet 20,40 Euro für zwei Jahre und gilt nicht in der Nachbarzone. Wichtig dabei: Bewohnerparkausweise und Vignetten bekommen Sie nur im eigenen Bezirk, während Sie sich sonst in jedem Berliner Bürgeramt anmelden könnten.
Wir ziehen mit einem kleinen Laden um. Wie lange dauert das?
In der Regel ein Tag. An der Potsdamer Straße haben 56 Prozent der Geschäfte rund 35 Quadratmeter, und diese Größe schaffen wir mit ausreichender Mannschaft an einem Stück. Wir sind montags bis freitags, 09:00 bis 18:00 Uhr erreichbar und stimmen den Tag so ab, dass die Schließzeit möglichst kurz bleibt.